Fliesen Fischer GmbH

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Verlegung von Keramikelementen im Einkornmörtel auf Drainagematte

Diese Art der Verlegung von Keramikelementen ist ideal für Terrassen und Balkone mit festen und ebenen Oberflächen – für Untergründe wie Betondecken, Estrichoberflächen und alte Fliesenbeläge. Generell ist der Einsatz einer Drainagematte unter dem Einkornmörtel für eine zuverlässige Ableitung des durch die Konstruktion hindurchtretenden Wassers zu empfehlen. So werden Auslaugungen aus dem Mörtel oder Wasserstau zuverlässig vermieden. Geeignete Drainagematten für die Verlegung der Keramikelemente mit Einkornmörtel und Belagskonstruktionen bieten die Systempartner GUTJAHR und SCHLÜTER-SYSTEMS an.

  • Vorarbeiten zur Verlegung der Keramikelemente: Abgedichtete Tragschichten sind mit entsprechendem Gefälle von 1 bis 2 % herzustellen. Besitzt der Untergrund noch kein Gefälle, so ist ein Gefälle-Estrich oder Gefällespachtel erforderlich, der anschließend fachgerecht abgedichtet werden sollte. Zum Schutz der wasserführenden Ebene vor Beschädigung sind vorzugsweise geeignete Bahnen aus PE-Folie oder Schutzvlies zu verarbeiten. Anschließend wird die Drainagematte gemäß Herstellerangaben eingesetzt. Die Komponenten aus Abdichtung, Schutz- und Drainagematte sind je nach Hersteller unterschiedlich, weshalb Sie abhängig von ihm abzustimmen, auszuwählen und zu verarbeiten sind. Bei dem geplanten Einsatz einer Wärmedämmschicht unter die Abdichtungsebene ist es ratsam, bezüglich des richtigen Dämmstoffs, Rücksprache mit einem Statiker und einem Dachdecker zu halten. Geeignet sind nur Dämmstoffe mit ausreichender Druck- und Biegefestigkeit, die die Stabilität des Belags und der Konstruktion bei einer punktuellen Belastung gewährleisten. Grundsätzlich ist die vorhandene Konstruktion auf Tragfähigkeit des Aufbaus zu überprüfen. Der Belagsabschluss ist je nach Gegebenheit mit Profilen, Randsteinen oder Palisaden so auszubilden, dass sich die Keramikelemente nicht bewegen können. Nässestau an den Belagsrändern kann durch die richtige Auswahl des Randabschlusses vermieden werden.
  • Verlegung der Keramikelemente: Der Einkornmörtel ist nach Herstellerangaben aufzubereiten, einzubringen und abzuziehen. Die Aufbauhöhe des einzubringenden Einkornmörtels ist unter Berücksichtigung der Herstellerangaben, der nachfolgenden Nutzung und des Untergrundes zu kalkulieren. Nach dem Einbringen des Einkornmörtels werden die Keramikelemente mit einer Kontaktschicht versehen (C2-Dünnbettmörtel mit einem Zahnkamm 8 mm aufgekämmt), auf dem Mörtelbett in Flucht sowie in eine Richtung (z. B. Kanäle in Gefällerichtung) und mit einem Fugenabstand von mindestens 5 mm im Verband oder Fugenschnitt verlegt. Unter Verwendung eines Gummihammers werden die Keramikelemente leicht angeklopft. Dabei ist die gesamte geflieste Fläche mit mehreren Dehnungsfugen zu unterteilen. Im Anschluss an feste Bauteile oder angrenzende Wände sollte ebenfalls eine ausreichende Bewegungsfuge angelegt werden.
  • Die Fugen der Keramikelemente werden nach Abbinden der verlegten Fläche mit einer geeigneten Pflasterfuge ausgefugt.

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